Beratung zu aktuellen regulatorischen Themen

Seit über 20 Jahren begleitet unser Team Banken und Versicherungen im Umfeld des regulatorischen Reportings. Auf diesem Erfahrungsschatz aufbauend bieten wir softwareunabhängige Rundumbetreuung im regulatorischen Reporting:

Funding Plans

Mit Funding Plans werden einheitliche Rahmenbedingungen zur Stärkung der nachhaltigen Refinanzierung von Kreditinstituten geschaffen. Die Einschätzung der Realisierbarkeit von Finanzierungsplänen sowie die Beurteilung des Einflusses auf die Kreditversorgung der Realindustrie werden dadurch verbessert. Ein besseres Verständnis für Marktteilnehmer und nationale Aufsichten über innovative Finanzprodukte und deren Risiken wird entwickelt.

Die Institute werden mit Herausforderungen konfrontiert:

BearingPoint bietet zu diesem Thema eine fachliche Beratung an und hilft den Instituten bei der Meldeerstellung mit der Standardsoftware ABACUS/DaVinci.


Additional Liquidity Monitoring Metrics (ALMM)

Auf der Grundlage des von der EBA am 18. Dezember 2013 (Update rev. 1 v. 24. Juli 2014) veröffentlichten finalen Entwurfs der "Implementing Technical Standards on additional liquidity monitoring metrics under Article 415(3)(b) of Regulation (EU) No 575/2013" (EBA/ITS/2013/11) müssen Institute ab dem 1. Juli 2015 europaweit harmonisierte Informationen über ihr Liquiditätsportfolio gemessen an der Art, des Umfangs und der Komplexität ihrer Tätigkeit berichten.

Die zu meldenden Formulare umfassen Informationen über Outflows, Inflows, Counterbalancing Capacity, Concentration of Funding by Counterparty and by Product Type, Prices for various Length of Funding, und Concentration of Counterbalancing Capacity by Issuer and by Counterparty.

BearingPoint bietet zu diesem Thema eine fachliche Beratung sowie die Unterstützung bei der Anbindung der Standardsoftware ABACUS/DaVinci für das Modul Additional Liquidity Monitoring Metrics an.

Fundamental Review of the Trading Book (FRTB)

Als Teil der neuen regulatorischen Auflagen für Handelsbuchpositionen (FRTB) werden derzeit die Regelungen zur Kapitalbedarfsmessung aus Marktpreisrisiken vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht überarbeitet. Diese Revision führt zu tiefgreifenden Änderungen im Meldewesen und verpflichtet alle Banken den neuen Standardansatz als eigenständiges Modell oder parallel zum aufsichtsrechtlich zugelassenen, internen Modell zu berechnen.

Die neuen Anforderungen sind allein mit existierenden Anwendungen nicht mehr umzusetzen.

BearingPoint bietet daher eine Softwarelösung, die bei der Quantitative Impact Study (QIS) unterstützt und benötigte Berechnungsvorgänge, Qualitätssicherungsmaßnahmen, vorgefertigte Berichte sowie Analysemöglichkeiten anbietet. Die Softwarelösung benötigt Sensitivitäten und grundlegende Geschäftsinformationen als Input und führt die erforderlichen Berechnungen mit Hilfe stabiler und transparenter Aggregations- und Berechnungsverfahren durch. Darüber hinaus bietet BearingPoint zu diesem Thema eine fachliche Beratung an.

AnaCredit

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Projekt Analytical Credit Dataset (AnaCredit) mit stark erhöhter Priorität versehen. Es sieht den stufenweisen Aufbau einer Erhebung harmonisierter, sehr granularer Daten vor. Durch das Projekt sollen Datenlücken im Bereich von Kreditengagements geschlossen und sowohl geldpolitische als auch mikro- und makroprudenzielle Fragestellungen beantwortet werden können. Durch den Beschluss vom 21.02.2014 wurde das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) dazu verpflichtet, sich mit dem Projekt auseinanderzusetzen und erste Schritte zur Umsetzung einzuleiten.
Nach einer ersten Analyse werden die mit dem AnaCredit-Projekt verbundenen Meldeanforderungen mit hohen Implementierungskosten für die Institute verbunden sein. Die Ursachen hierfür liegen im Wesentlichen in der Beschaffung der granularen Meldedaten und der Notwendigkeit einer konsistenten Datenlieferung an die Meldewesensoftware.

Dementsprechend sollten die Institute frühzeitig mit der Analyse der Gaps im Datenhaushalt beginnen sowie deren Auswirkungen auf die institutsspezifischen Prozesse und die IT-Systeme untersuchen.

BearingPoint Software Solutions GmbH wird im Rahmen der Abacus Solution Suite Softwarelösungen für die Umsetzung der neuen Meldeanforderungen bereitstellen. Darüber hinaus unterstützen unsere Spezialisten mit ihrem jahrelangen Know-how im Meldewesen bei kundenspezifischen Fragestellungen innerhalb der Implementierungsprojekte.

Datenmanagement

Der effiziente Umgang mit Daten spielt in allen Bereichen eines Finanzdienstleistungsinstitutes eine große Rolle. Im Meldewesen aber kommen alle Daten der Bank zusammen, und immer hängt der Aufwand im Meldewesen und die Qualität der Meldungen stark von der Qualität der gelieferten Daten ab.

Weiterhin sind auch in an das Meldewesen grenzenden Bereichen zunehmend Daten- und Informationen sowie Know-how aus dem Bereich Meldewesen gefragt: so zum Beispiel bei der Begleitung der Jahresabschlussprüfungen der Institute, bei Sonderprüfungen und -auswertungen, im Risikocontrolling, in der Gesamtbanksteuerung, im Rechnungswesen, bei der Einführung und Weiterentwicklung von Kernbankensystemen, etc.

Wie eine Bank sich im Bereich der Kernthemen Datenqualität und Datenzugriff aufstellt, ist entscheidend für die Möglichkeiten, schnell und übergreifend Informationen zwischen diesen Bereichen auszutauschen. Darüber hinaus dürfen aber auch Sicherheit und Datenschutz nicht zu kurz kommen.
Mit der Erfahrung und dem Team der BearingPoint Software Solutions schaffen wir es, die Ziele unserer Kunden im Bereich Datenmanagement zu erreichen. Wir setzen die Hebel an den richtigen Stellen an:

Auch hier kommt wieder die enge Verzahnung mit der BearingPoint GmbH zum Tragen. Unsere Spezialisten aus dem Bereich „Information Management“ ziehen wir bei Bedarf hinzu. So sind wir auch in der Lage, Sie bei der technischen Umsetzung zu begleiten.

Eigenkapitaloptimierung

Spätestens die Finanzkrise hat gezeigt, wie wichtig Eigenkapital für eine Bank ist und wie schnell dieses zuneige gehen kann. Eigenkapital ist knapp und teuer geworden. Mit unserer Erfahrung und unserer Kompetenz helfen wir Ihnen, den Verbrauch dieses teuren Gutes zu optimieren und Eigenkapital effizient einzusetzen.

Vor der Finanzkrise war Eigenkapital oft nicht der kritische Faktor in der Steuerung einer Bank. Die Banken hatten relativ gute Kapitalquoten und konnten sich verhältnismäßig einfach neues Eigenkapital auf dem Kapitalmarkt besorgen. Mit der Finanzkrise hat sich dies dramatisch verändert. Nahezu jede Bank versucht nun den Einsatz des Eigenkapitals so weit wie möglich zu optimieren. Im Bereich des ökonomischen Kapital hat sich hier viel getan, allerdings zeigt sich in Bezug auf das regulatorische Kapital bei vielen Instituten noch viel Potenzial.

Die Solvabilitätsverordnung bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Kapitalbindung von Geschäften zu reduzieren: Kreditrisikominderungstechniken, Netting und Aufrechnung, Haircuts, interne Ratings u.v.m. sind alles Themen die Einfluss auf die Ermittlung des Betrages der risikogewichteten Aktiva (RWA) und damit auf den Kapitalbedarf von Geschäften haben. Jedoch müssen zur Nutzung dieser Möglichkeiten sowohl prozessual wie auch fachlich viele Anforderungen durch die Bank erfüllt werden.

Die Experten von BearingPoint haben umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet und haben bereits einige Banken auf diesem Weg begleitet. Von der Identifikation und Quantifizierung der einzelnen Themengebiete, der Anpassung von Prozessen und Abläufen bis zur Anbindung an die Meldewesensoftware unterstützen wir Sie auf diesem Weg. Mit unserem Fokus auf den Kunden, dem Anspruch Mehrwert für unsere Kunden zu generieren und der Professionalität in der Erreichung dieser Ziele ist BearingPoint der Partner für die Optimierung der Eigenkapital-Allokation.

Stresstests

Banken müssen ihre Risikotragfähigkeit dauerhaft sicherstellen, aus ureigenem Interesse und aufgrund regulatorischer Anforderungen. Zu diesem Zweck werden interne Kapitaladäquanzverfahren (engl.: Internal Capital Adequacy Assessment Process, ICAAP) implementiert. Diese müssen den Vorschriften aus der 2. Säule des bankenaufsichtlichen Rahmenwerkes „Basel II“ genügen, bzw. den konkretisierten Vorgaben der deutschen Bankenaufsicht, den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk).

Die Quantifizierung des Risikos erfolgt im ICAAP z.B. durch ökonomische Kapitalmodelle. Das sind mathematisch-statistische Verfahren zur Risikomessung auf Gesamtbankebene. Allerdings ist jedes Modell naturgemäß nur ein vereinfachtes Abbild der realen Welt und die Marktturbulenzen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass die meisten Modelle das tatsächliche Risiko unterschätzen. Die Erkenntnisse um die Grenzen von VaR Modellen, die Auswirkungen von so genannten „black swans“, und die mangelnde Verfügbarkeit von ausreichenden Zeitreihen, führen derzeit zu tiefgreifenden Veränderungen im Risikomanagement und rücken den Wert von Stresstests und Szenarioanalysen in den Fokus der aktuellen Diskussionen.

Üblicherweise werden in diesem Rahmen die zu stressenden Zielgrößen jeweils von spezialisierten Systemen ermittelt – eine einheitliche Architektur liegt selten vor. Häufig werden die Zielgrößen für das Markt- Kredit- und Liquiditätsrisiko in verschiedenen Systemen gestresst, u.U. sogar mit Parametern, die für die operative Steuerung der Bank keine Rolle spielen. Dies hat zur Folge, dass die Ergebnisse herkömmlicher Stresstest häufig keine Aussagekraft für die Banksteuerung und das Risikocontrolling bieten.

Unsere Berater können Sie bei der Durchführung von Stresstests unterstützen, die für Ihre Bank relevante Ergebnisse liefern. Wir begleiten Sie dabei in allen Phasen von der Konzeption bis zur Umsetzung und dem Test, z.B. bei:

Mögliche Architektur einer Stresstest-Plattform

 

 

 

 

 

 

 

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