Meldewesen-Glossar

Dieses Glossar beinhaltet Fachbegriffe und Abkürzungen rund um das Meldewesen. Es soll helfen einen schnellen und generellen Überblick über die jeweiligen Begriffe zu bekommen.

AE Asset Encumbrance

Als Asset Encumbrance (AE) bezeichnet man alle Formen der Belastung von Vermögenswerten, z.B. besicherte Finanztransaktionen und -garantien, Wertpapierleihgeschäfte, Besicherung von Marktwerten von Transaktionen mit Derivaten.

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AIFMD Alternative Investment Fund Manager Directive

Die Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) ist eine EU-Richtlinie, die am 11. November 2010 in Kraft getreten ist. Sie reguliert Verwalter alternativer Investmentfonds mit Sitz in der EU und Verwalter, die Fonds in der EU vertreiben möchten.

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AKV Auslandskreditvolumen

Das Auslandskreditvolumen (AKV) ist die Summe aller Auslandsforderungen eines inländischen Kreditunternehmens. Die Meldung erfolgt gemäß §25 Abs. 3 des Kreditwesengesetzes (KWG).

ALMM Additional Liquidity Monitoring Metrics

Die Additional Liquidity Monitoring Metrics (ALMM) ist eine zur Mindestliquiditätsquote (LCR) und Stabilen Finanzierungskennziffer (NSFR) ergänzende Meldung von zusätzlichen Liquiditätsgrößen, z.B. Ablaufbilanzen, Finanzierungskonzentrationen gegenüber Parteien oder Produkten und Refinanzierungskosten.

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AnaCredit Analytical Credit Datasets

Analytical Credit Datasets (AnaCredit) sind ein neues Projekt der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Erhebung von granularen Kredit- und Kreditrisikodaten für statistische Zwecke. Die Voraussetzungen dafür sollen durch die Zentralbanken der Währungsgemeinschaft bis März 2018 geschaffen werden. Die Kerninhalte sind die Meldung auf Einzelkreditbasis sowie eine Meldeschwelle von nur 25.000 €. Der Entwurf der verbindlichen EZB-Verordnung ist im Dezember 2015 veröffentlicht worden.

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AQR Asset Quality Review

Die Asset Quality Review (AQR) ist eine risikoorientierte Bilanzprüfung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 für alle Banken unter Aufsicht des Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus (SSM) gewesen. Ausgewählte Bilanzpositionen wurden auf ihre Wertigkeit überprüft. Sie deckte eine Kapitallücke von 25 Mrd. € bei 25 Banken auf, die bereits geschlossen wurde.

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AUSTA Auslandsstatus

Der Auslandsstatus (AUSTA) weißt alle Forderungen und Verbindlichkeiten deutscher Banken gegenüber Ausländern auf. Er wird monatlich durch die Deutsche Bundesbank berechnet.

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AWG Außenwirtschaftsgesetz

Das Außenwirtschaftsgesetz (AWG) gilt seit dem 1. September 1961 und regelt den Verkehr aller Wirtschaftsgüter mit dem Ausland. Zu diesen zählen unter anderem neben Waren und Dienstleistungen auch Kapital und Devisen.

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AWV Außenwirtschaftsverordnung

Die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) ist Bestandteil des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und regelt die Durchführung von diesem. Sie trat erstmals am 22. August 1961 in Kraft und wurde am 01. September 2013 neu aufgesetzt. Die AWV beinhaltet neben Genehmigungs-, Verfahrens- und Meldebestimmungen auch Straf- und Bußgeldvorschriften.

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