MREL

Minimum Requirement for Own Funds and Eligible Liabilities

Die europäische Kommission hat einen europaweiten Rahmen zur geordneten Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten geschaffen. Die MREL-Quote soll dabei ein Bail-Out von in Schieflage geratenen Banken verhindern, indem sie Verluste mit ausreichenden Eigenmitteln und Bail-in-fähigen Verbindlichkeiten nach einer vorgegebenen Haftungsreihenfolge verrechnet.

Der einheitliche Abwicklungsmechanismus (SRB) und die nationalen Abwicklungsbehörden legen in Abhängigkeit des Geschäftsmodells, des Risikoprofils sowie der Abwickelbarkeit eines Instituts eine individuelle MREL-Quote fest. Dabei gilt grundsätzlich sowohl für Mutterunternehmen als auch für Tochterunternehmen eine eigene Quote. Daneben geben diese auch den zu berichtenden Meldeinhalt vor, der durch Implementierungsstandards der EBA umrissen wird.

Das SRB hat am 22. Februar 2016 umfassende Templates inklusive einer Guidance zu MREL für die „bedeutenden Institute“ veröffentlicht. Allerdings stehen Meldeumfang, Meldeturnus und die entsprechende Meldeabgabe für die laufende Meldung als Regelreporting sowie die Festlegung der MREL-Quote für „weniger bedeutende Institute“ noch aus. Geplant ist auch, das MREL-Reporting in eine bestehende Meldung (möglicherweise CoRep) zu integrieren. Trotz der verbleibenden Unsicherheit müssen die Institute sich frühzeitig mit den gesteigerten Datenanforderungen und der erhöhten Granularität der Daten auseinandersetzen, sowie mit dem Bedarf einer integrierten und flexiblen Lösung.

BearingPoint bietet mit der Standardsoftwarelösung ABACUS/DaVinci, als Teil der Abacus Produktfamilie, eine ideale Systemlösung zur Meldung des MREL-Reportings. Zusätzlich bieten unsere Spezialisten, mit langjährigerer Expertise im Bereich des Meldewesens, Unterstützung bei Ihren individuellen Implementierungs-Projekten.

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