Datenmodell und Schnittstellen

Die Datenhaltung in ABACUS/GMP erfolgt in einem relationalen Datenmodell, das eine technische Umsetzung des von der OeNB und den Österreichischen Banken entwickelten und gepflegten logischen Datenmodells „Gemeinsames Meldewesen Datenmodell“ darstellt. Das logische Datenmodell wird in der jeweils gültigen Version von der OeNB veröffentlicht. Eine Erweiterung des Datenmodells bzw. die über die Grundkonfiguration der Anwendung hinausgehende Nutzung der vorhandenen Datenstrukturen ist jederzeit möglich.
Kundenspezifische Auswertungen können auf Basis dieses offenen Datenmodells jederzeit in die bestehende Anwendung implementiert werden. Die hierfür grundlegenden Funktionalitäten wie beispielsweise die Erzeugung von PDF- oder Excel-Dateien sind bereits Bestandteil der Applikation.

Die Grundlage der Datenorganisation in ABACUS/GMP bildet ein umfassendes Partitionierungskonzept. Basierend auf diesem Konzept werden auf Stichtagsbasis diverse logische Partitionen erzeugt, die neben der Versionierung von Datensätzen den Datenzugriff und die Datenanalyse beschleunigen und vereinfachen.

Zur Anlieferung der aus den Vor- bzw. Liefersystemen des Instituts stammenden Rohdaten stehen standardisierte, normalisierte XML-Schnittstellen zur Verfügung. Diese Schnittstellen gewährleisten eine für den Anwender einheitliche sowie nahezu redundanzfreie Anlieferung.

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