Datenmodell und Schnittstellen

ABACUS/Solvency II basiert auf einem relationalen Datenmodell über welches Sie hier Details erfahren können.

Die Datenhaltung in ABACUS/Solvency II erfolgt in einer relationalen Datenbank. Eine Erweiterung des Datenmodells bzw. die über die Grundkonfiguration der Anwendung hinausgehende kundenspezifische Nutzung der vorhandenen Datenstrukturen ist jederzeit möglich.

Aufgrund des offenen Datenmodells können kundenspezifische Auswertungen in die bestehende Anwendung implementiert werden. Die hierfür grundlegenden Funktionalitäten wie beispielsweise die Erzeugung von PDF- oder Excel-Dateien sind bereits Bestandteil der Applikation.

Die Grundlage der Datenorganisation in ABACUS/Solvency II bildet ein umfassendes Partitionierungskonzept. Basierend auf diesem Konzept werden auf Stichtagsbasis diverse logische Partitionen erzeugt, die neben der Versionierung von Datensätzen den Datenzugriff und die Datenanalyse beschleunigen und vereinfachen.

Zur Anlieferung der aus den Vor- bzw. Liefersystemen des Versicherungsunternehmens stammenden Rohdaten steht eine standardisierte, normalisierte XML-Schnittstelle zur Verfügung. Diese Schnittstelle bietet eine für den Anwender einheitliche sowie redundanzarme Anlieferung. Eine Vorverarbeitung der Daten ist bei der Nutzung von ABACUS/Solvency II nicht vorgesehen, da sich die Datenanforderungen an den QRT-Vorgaben der EIOPA orientieren.

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